Alle Beiträge von Wolf-Martin Riedel

Sensationelles Punkteergebnis von David König beim Turmturnier in Urbach

Große Delegation der Stuttgarter Bogenjäger

Anlässlich des 1. Turmturniers am 22. September in Urbach im Remstal traten die Stuttgarter Bogenjäger in der bislang stärksten Delegation des Jahres an. Drei Damen, acht Herren und zwei Schüler traten das vom Bogenland nahe Schorndorf organisierte 3D-Turnier an. Nicht nur quantitativ schlugen sich die 13 Sportler vom SV Hoffeld ordentlich, auch qualitativ gab’s brillante Ergebnissse.

Die besten Schüler, darunter David König (2.v.l.) und seine Schwester Johanna (3. v. r.)

Die unglaublich hohe Trefferzahl von 540 Punkten bedeutete für David König bei den Schülern ein absolutes Spitzenergebnis, wofür er sogar vom Veranstalter einen verdienten Sonderpreis bekam. Man muss wissen: Maximal sind beim 3D-Turnier mit 28 Zielen 560 Punkte möglich – über 450 Punkte sind klasse, wer über 500 Punkte erzielt, ist schon ein echter Superstar, und 540 Punkte sind absolut top. Seine Schwester Johanna erzielte ebenfalls tolle 422 Punkte, was Platz zwei bei den Schülern hinter David bedeutete. Sie war mit ganz neuem Bogenequpiment unterwegs. Wirklich klasse Leistungen unserer beiden Nachwuchsschützen.

Die besten Traditionellen Recurves. Günther Manz (2. v.l.), neben ihm der Sieger Daniel Melchinger

Zwar kamen die Erwachsenen nicht an Davids Punkte heran, doch verstecken müssen sie sich nicht, da sie die Ziele ja von weiter hinten „ins Visier“ nehmen. Endlich wieder gut in Form war Günther Manz, der mit seinem Traditionellen Recurve stramme 462 Punkte erzielte – das bedeutete im hochkarätig besetzten Feld einen fantastischen zweiten Platz.

Die besten Bowhunter Recurve-Damen mit Anja Luisa Riedel (2.v.r.)

Bei den Damen in der Klasse BHR wurde Anja Luisa Riedel mit 436 Punkten ebenfalls hervorragende zweite, nur neun Zähler hinter ihrer Dauerkonkurrentin Andrea Haag aus Jettingen. Aber auch hinter diesen mit Pokalen belohnten Platzierungen auf dem „Stockerl“ erzielten die Bogenjäger weitere herausragende Platzierungen: Bernd König schaffte mit neuem Bogen 400 Punkte und wurde damit guter zehnter in der Herrenklasse BHR. Stramm besetzt war die TRB, wo hinter Günther weitere außerordentliche Punktzahlen geschossen wurden: Endlich gab sich auch Willi Leitenberger zufrieden – 430 Punkte bedeuteten Rang neun, seine bisher beste Platzierung.

Jona Petri beim Schuss auf den Puma

Jona Petri erfreute alle mit hohen 422 Punkten und Platz elf, dann Peter Bloch mit tollen 416 Punkten und Rang 13. Schließlich noch Peter Hirt mit 354 Zählern auf dem 34. Platz – nach gutem Beginn lagen ihm die in der Mittagspause zu sich genommenen Wienerle wohl etwas im Magen. Und bei den Damen mit dem Traditionellen Recurve wurde Christa Bloch zwölfte mit 230 Punkten.

Nicht ganz zufrieden mit ihren Leistungen zeigten sich unsere Langbogner, die hier mit Holzpfeilen antraten. Zum einen Wolf-Martin Riedel, der krankheitsbedingt nicht im vollen Besitz seiner Kräfte war, aber sich freute, überhaupt den ganzen Parcours geschafft zu haben und mit 364 Punkten auf dem zwölften Rang landete. Auch Lothar Hahn kann deutlich mehr, seine 346 Punkte reichten nur für Rang 15. Bei den Damen trat Karin Hirt mit einem Langbogen an und wurde mit 254 erzielten Punkten sechste.

Günther Manz beim Apfel-Schuss gegen Daniel Melchinger

Nach der Siegerehrung, die sich alle erfolgreichen Athleten wahrlich verdient hatten, folgte noch ein Höhepunkt der besonderen Art: Die drei besten Schützen aller Klassen – leider ohne Schüler – durften noch einmal ihre Bögen auspacken. Es stand das Apfel-Schießen um eine von der Gemeinde Urbach gestifteten Prämie von 100 Euro an. Es wurde ausgerichtet nach dem Robin Hood-Schießen – wer trifft, ist weiter im Rennen, wer daneben schießt, fliegt raus. Dann wird die Distanz zu den an Schnüren baumelnden Äpfeln vergrößert. Leider schoss Lu bereits in der ersten Runde wie acht der zwölf Schützen daneben, dafür traf Günther Manz sicher und kam mit zwei weiteren Herren und einer Dame um eine Runde weiter.

Der Sieger des Apfel-Schusses Daniel Melchinger

Im Halbfinale musste Günther gegen Daniel Melchinger, den Gewinner in seiner Klasse TRB antreten, mit dem er den ganzen Tag sowieso schon in der selben Gruppe im direkt Kampf um den Sieg in der Klasse TBR gefochten hatte. Hier nun ging Günthers Schuss daneben und Daniel traf. Wie auch im Finale, so dass dieser die 100 Euros verdient einstecken durfte.

Nächstes Mal geht die Siegesprämie an einen Stuttgarter Bogenjäger oder -jägerin.

Erstes offizielles Bogenschachturnier

„Schach“ und „Treffer“: Diese Worte waren am Sonntag Mitte Juni auf dem Sportgelände des SV Hoffeld am liebsten gehört, oft genug kam aber auch „daneben“ oder „geschlagen“ über die Lippen. Die Mitglieder der Traditionellen Bogenabteilung des Stuttgarter Sportvereines hatten sich mit „Bogenschach“ eine neue Wettkampfform ausgedacht und zur Turnierreife entwickelt. Allen voran Alex Bachor, der die Regeln bis ins Detail verfeinerte und entsprechende Zielscheiben und Spielpläne entwarf und drucken ließ.

Alex Bachor bei der Erfassung der Spielergebnisse

Bei der Kombination aus Schach und Bogenschießen liegt der Schwerpunkt im Treffen, weswegen auch weniger geübte Schachspieler Punkte machen können. Der Reiz liegt in der Kombination aus der exakt durchzuführenden körperlichen Tätigkeit beim Schuss auf die Zielscheibe und den wohlüberlegten Gedankenblitzen beim Ziehen auf dem Schachfeld. Gezählt werden die geschlagenen oder die abgeschossenen Figuren mit unterschiedlichen hohen Punktzahlen, wobei der König allerdings mit Null gewertet wird. Ziel ist daher nicht ein frühes „Schachmatt“, sondern möglichst viel gegnerische Figuren mit hohen Wertungen zu schlagen, denn Gewinner ist derjenige mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

Kombination aus Bogenschießen und Schachspielen

Am 18. Juni fand die offizielle Premiere des Bogenschachturniers im Sportzentrum „Hohen Eiche“ statt. Zuerst durfte jeder Teilnehmer bei sechs Partien gegen seine zugelosten Gegner antreten. Das ergab zahlreiche mehr oder weniger sehr harte Matches über die volle Distanz von 15 Zügen pro Spieler, manches Match wurden aber auch rigoros durch einen frühen Königstreffer beendet – teils gewollt, teils ungewollt.

Rolf Hoffmann bei einem wohlüberlegten Zug

Nach sechs harten Vorrunden-Matches für alle Teilnehmer hatten sich je zwei Kontrahenten für die Kämpfe um Platz drei und um Platz eins herauskristallisiert. Die Entfernung wurde für die beiden Schlussduelle erstmals von fünf auf zehn Meter gesteigert und damit die Schwierigkeit für die generell ohne Zieleinrichtung agierenden Schützen deutlich erhöht.

Kleines Finale um Rang drei: Arne Wugeditsch und Bernhard Kolb (rechts)

Das „Kleine Finale“ um Platz drei gewann schließlich Arne Wugeditsch gegen Bernhard Kolb durch einen Zehntelsmillimeter-genauen Treffer, und im „Großen Finale“ standen sich Bogen-Newcomer Sebastian Dubke und der erfahrene Turnierschütze Torsten Diefendahl gegenüber.

Großes Finale um den Turniersieg: Sebastian Dubke und Torsten Diefendahl (rechts)

Der Routinier Diefendahl vom BSF Mötzingen im Nordschwarzwald konnte sofort entscheidende Treffer setzen und dann seinen einheimischen Gegner vom SV Hoffeld durch einen gezielten Königs-Schuss ausknocken und sich mit dem Turniersieg krönen.

Pokale und 3D-Ziele als Preise für die Gewinner

Vom Abteilungsvorstand Thomas Janle wurden den ersten vier Schützen extra angefertigte Pokale und von „Archers Spot“ gesponsorte Preise in Form von 3D-Zielen überreicht. Das Bogen-Fachgeschäft von Mario Silveira hatte zusätzlich zahlreiche Preise gestiftet, die unter alle Teilnehmern verlost wurden, und neben den freudigen Siegern gab es rundum nur lachende Gesichter und blitzende Augen zu sehen. Spaß hatten alle bei angenehmem Sommerwetter, bester Organisation durch Alex Bachor mit Freunden sowie Thomas Janle vom SV Hoffeld und alle anderen Mitwirkenden. Und durch die Verpflegung durch das „Rü Mobil“.

Das „Rü-Mobil“, hier mit Thomas Janle als Wirt

Wir freuen uns auf eine neues Bogenschachturnier im Jahr 2018.

 

Ergebnis 1. Bogenschachturnier 2017

Platzierung Siege Punktedifferenz
1 Torsten Diefendahl 6 38 Entscheid. durch direkte Begegnung: Gr. Finale Platz 1
2 Sebastian Dubke 6 40 Entscheid. durch direkte Begegnung: Gr. Finale Platz 2
3 Arne Wugeditsch 6 29 Entscheid. durch direkte Begegnung: Kl. Finale Platz 3
4 Bernhard Kolb 5 33 Entscheid. durch direkte Begegnung: Kl. Finale Platz 4
5 Wolfram Hahn 5 30
6 Peter Bloch 4 23
7 Kerstin Ramthun 4 21
8 Wolf-Martin Riedel 4 2
9 Sabina Leibfried 3 36
10 Andreas Ramthun 3 12
11 Iris Aigner 3 12
12 Mario Silveira 3 7
13 Ellen Bachor 3 -3
14 Christa Bloch 3 -4
15 Angelika Hellmer 3 -25
16 Reinhard Meyer 2 13
17 Detlef Kunert 2 4
18 Rolf Hoffmann 2 1
19 Tim Ramthun 2 1
20 Bärbel Zeller 2 -1
21 Josef Michael Kretz 2 -8
22 Noah Silveira 2 -36 Entscheid. durch direkte Begegnung: Kinderfinale Pl. 2
23 Lea Diefendahl 1 -29
24 Samuel Clarenbach 1 -37 Entscheid. durch direkte Begegnung: Kinderfinale Pl. 1
25 H.R. J. 1 -57
26 Alexander Ramthun 0 -102

Toller Jahresabschluss 2016 der Stuttgarter Bogenjäger

Mit dem schweren 31. Jagdturnier in Murrhardt begann Anfang September der Herbst 2016. Mario Silveira belegte am Samstag bei der Drei-Pfeil-Runde den siebten Rang und konnte sich am Sonntag bei der Doppel-Hunter-Runde sogar auf den fünften Platz steigern .

Dann, Anfang Oktober, schlug auch Günther Manz beim 7. Markgröninger Jagdturnier wieder gewohnt souverän zu. Mit 470 Punkten wurde er erster, zehn Punkte vor dem zweiten, und auf dem dritten Rang folgte bereits Mario mit 454 Punkten.

Zeitgleich fand im Bayerischen das Turnier von Bow-Targets in Ellerbach statt. Hier fand auch Anja Luisa „Lu“ Riedel den Weg aufs „Trepperl“, wenn gleich sie ihren Sieg vom Vorjahr nicht wiederholen konnte und zweite wurde. Seinen dritten Platz von 2015 konnte Wolf Riedel bestätigen – damit sein erstes Podium im Jahr 2016.

Eine Woche später gab der Goldene Oktober seinem Namen alle Ehre. Beim gleichnamigen hochklassigen Turnier in Maulbronn konnten die Stuttgarter Bogenjäger diesmal nicht mit Podiumsplätzen glänzen. Wolf als Vereins-Bester landete mit 470 Punkten auf Rang 13, zwei winzige Pünktchen vor Lothar Hahn auf 14 und dem punktgleichen Günther Manz auf 15, der mit technischen Problemen seines Bogens zu kämpfen hatte. Mario als 24. mit 426 Punkten hatte sich etwas unter Wert geschlagen. Nicht zufrieden war auch Lu bei den Damen dem zwölften Rang mit 384 Punkten.

 Aus Vereinssicht fand der Höhepunkt des heißen Herbstes einmal mehr auf unserem Lieblingsparcours statt: „Halloween-Shootout“ hieß es bei Ox-Bow in Jagsthausen. Die geballte Hoffelder Macht trat an, um die gegnerischen Schützen an den Abschusspflöcken zu eliminieren. Während Wolf am Samstag noch nicht in den „Hoffelder Flow“ kam (326 Punkte, Rang 15), schlug dafür Lu bei den Damen zu: Rang drei (350 Punkte). Das sollte aber nur das Vorspiel sein: Am Sonntag gab’s dann für die Nicht-Stuttgarter Bogenschützen fast nichts mehr zu holen. Einfach gnadenlos putzte Günther alles weg – mit 484 Punkten siegte er in der Klasse Herren Recurve mit dem gigantischen Vorsprung von 38 Punkten auf den zweiten. Was für ein beeindruckendes Ergebnis!
Die Stuttgarter Bogenjäger plus Gast Imeke beim Halloween Shootout

Bei den Erwachsenen feierte in der selben Klasse der von den Jugendlichen frisch aufgerutschte Tobias Notterer mit einem bravourösen Ergebnis seinen Einstand: 378 Punkte, das bedeutete Rang elf, noch vor den erfahrenen Mario und Lothar, die punktgleich mit 356 Punkten 16. und 17. wurden. Zu erwähnen auch Peter Bloch auf dem 35. Rang (272 Punkte) und erstmals Harald Jürgler, der bei seinem Premierenturnier als 48. durch kam. Bei den Damen schaffte Christa Bloch den achten Platz mit 210 Zählern. Unsere wackeren Langbogen-Schützen Peter und Karin Hirt kamen auf die Plätze elf und 14.

Der Odysseus-Schuss beim Tippi in Jagsthausen

Aber das war noch lange nicht alles im geschichtsträchtigen schwäbischen Örtchen: Franz Trieb gewann mit seinem brandneuen „Bickerstaffe“-Langbogen von „Britannia Bow Works“ aus London, mit dem er noch kaum trainieren konnte, den zweiten Platz in der Königsklasse, der Klasse der Primitivbögen.

Schließlich noch der Nachwuchs: Ebenfalls ihren Einstand feierte Isabel Jauch mit einem tollen dritten Platz bei den Jugendlichen. Zweiter wurde Manuel Notterer bei den Schülern, und die Kinderklasse gewann Noah Silveira. Was für ein Wochenende für die Stuttgarter Bogenjäger – Jagsthausen ist einfach unser Pflaster.

Die Gewinner beim Halloween-Shootout am Sonntag: Franz, Günther, Imeke, Manuel, Isabel (von links). Noah (vorne)

Fotos: Mario Silveira

Sportliche Erfolge der Stuttgarter Bogenjäger: Jugend voran

Die Stuttgarter Bogenjäger sind inzwischen auf den Turnieren im näheren Umkreis nicht mehr wegzudenken. Die royalblau leuchtenden Shirts tauchen immer öfter bei den sportlichen Veranstaltungen in der Umgebung auf, und meistens gehören wir damit zu den größeren Schützen-Gilden. Neben den schon erfahrenen Wettkämpfern der letzten Jahre (Günther, Mario, Lothar, Thomas, Wolf und Lu, Birgit, Angelika, Joschka) sind heuer einige dazu gekommen, die das Prickeln und die Spannung eines Turnierbesuches erleben wollen. Lobenswert ist der Mut der Neulinge, mitzumachen, obwohl das am Anfang ganz schön Überwindung kostet. Zu den Wettkämpfern gesellten sich im Laufe der letzten zwölf Monate Karin und Peter Hirt, Christa und Peter Bloch, Iris Aigner und Franz Trieb dazu.
Und schon mischen auch die „Frischlinge“ erfolgreich mit im Geschehen. Ox-Bow Cup im Frühjahr: Karin Hirt, Platz drei bei den Langbogen der Damen, und Franz Trieb, Platz zwei bei den Langbogen der Herren, Peter Hirt auf dem sechsten Rang.
Ox-Bow Cup: die Stuttgarter Bogenjäger in Jagsthausen
Ox-Bow Cup: die Stuttgarter Bogenjäger in Jagsthausen in Königsblau
Bei der Ox-Bow Summer Jamboree Ende Juli in Flein gingen erstmals unsere Jugendlichen an den Start. Und sie wurden für ihren riesigen Mut umgehend belohnt. Tobias Notterer wurde auf Anhieb erster in der Jugend, sein Bruder Manuel gewann ebenfalls bei seinem ersten Turnier in der Schülerwertung, und Noah Silveira holte sich einen zweiten Platz bei den Kindern.
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Ox-Bow Summer Jamboree: unsere starken Jugendlichen Noah Silveira, Manuel und Tobias Notterer (von links)

Immer wieder für hervorragende Ergebnisse sorgen Mario Silveira und Günther Manz. Günther konnte beim Ox-Bow Cup im Frühjahr die Klasse Recurve gewinnen und belegte dann bei der Süddeutschen Regionalmeisterschaft in Donzdorf erfreulicherweise sogar den dritten Platz bei den Recurves. Mario gewann im vergangenen Herbst das Turnier auf dem Golfplatz. Seitdem hat ihn der Aufbau seine Bogen-Shops ArchersSpot viel Zeit und Energie gekostet, und die Turnierteilnahmen mussten etwas in den Hintergrund treten.

Auch Anja Luisa „Lu“ Riedel (seit 12.8. mit neuem Nachnamen) ist häufig auf dem Treppchen zu finden, in den vergangenen zwölf Monaten gleich fünf Mal unter anderem auch beim Ox-Bow Cup. Im letzten Herbst holte sie sich an einem Wochenende gleich zwei Siege: am Samstag bei Bow-Targets in Ellerbach, wo es auch Wolf-Martin Riedel als dritter mal wieder auf dem Treppchen schaffte, und am Sonntag in Landsberg am Lech. Beim Nachtschießen in Jockgrim Ende November gewann Lu souverän die Damen-Wertung, und nur vier Männer punkteten besser als die rote Amazone! Beim hochbesetzten, internationalen Jagdturnier auf der Planeralm in der österreichischen Steiermark im Frühsommer konnte Lu mit ihrem vierten Platz brillieren. Am ersten Tag war sie noch punktgleich mit einer Gegnerein auf dem dritten Rang platziert, konnte dem eigenen Druck jedoch nicht standhalten und fiel die entscheidenden Punkte zurück. Einige Wochen später dann aber einen Kapselriss am rechten Mittelfinger, eine alte Verletzung trat wieder auf. Sie musste sich entscheiden, komplett aufzuhören oder umzustellen. Sie entschied sich – Gott sei Dank – für den Neuanfang als Linkshandschützin und arbeitet sich stetig wieder nach vorne.

Bei unserem Lieblingsparcours von Ox-Bow waren im Frühjahr beim Cup auch Lothar Hahn und Wolf-Martin Riedel erfolgreich, punktgleich auf den Rängen fünf und sechs, wobei Lothar zweimal öfter das Kill markiert hatte als Wolf.

Höhepunkt für den Verein – und vor allem für den Schützen Mario Silveira – war neben der erwähnten, erstmals von sechs Stuttgarter Bogenjägern besuchten Bowhunter-Liga samt Finale in Jagsthausen  (siehe hier) der Besuch der Europameisterschaft Anfang Juli im österreichischen Saalbach-Hinterglemm. Ein gigantisches, unvergessliches Erlebnis für ihn, er konnte Schützen aus vielen verschiedenen europäischen Ländern kennenlernen.

Der Sommer neigt sich dem Ende. Doch nach der Saison ist bei uns schon mitten in der nächsten Saison – die Herbst-Winter-Saison läuft bereits! Demnächst stehen die ersten Herbstturniere an, wie der Goldene Oktober in Maulbronn, das Halloween-Shootout in Jagsthausen, der Ox-Bow-Golf-Cup, das Nachtschießen in Jockgrim und dann auch bald wieder die Winterrunden.

 

Finale der Bowhunter-Liga am 27. und 28.8.2016

Sechs Schützen des SV Hoffeld nahmen ab dem Frühjahr an den Qualifikationsturnieren der Bowhunter-Liga vom DFBV teil, quasi der Bundesliga im 3D-Bogenschießen: Günther Manz, Lothar Hahn, Mario Silveira, Thomas Janle, Anja Luisa und Wolf-Martin Riedel, alle in der Klasse Bowhunter Recurve, bis auf Thomas, der in der Klasse Traditionell Recurve die Pfeile fliegen ließ. Mit Abstand am besten und mit sehr konstanten Leistungen schnitt Günther dabei ab. Das wurde mit der direkten Qualifikation fürs Turnierfinale belohnt, was nur den besten acht Schützen bundesweit vorbehalten ist. Auf dem besten Weg hatte sich auch Anja Luisa befunden, bis sie sich am rechten Mittelfinger einen Kapselriss zuzog, nicht mehr schießen und ihre Punktzahl nicht mehr aufstocken konnte. Die Schützin wollte das Ziel also bereits aufgeben. Zu ihrer großen Freude rutschte auch sie aber doch von der Warteliste ins Final-Feld.

Das Finale fand statt am brütendheißen letzten Wochenende im August 2016 in Jagsthausen zwischen Odenwald und Hohenlohe auf dem 3D-Parcours Ox-Bow von Jochem Vogt, der den Stuttgarter Bogenjägern wohlbekannt ist.

Die Götzenburg in Jagsthausen, dem Austragungsort des Finales der Bowhunterliga
Die Götzenburg in Jagsthausen, dem Austragungsort des Finales der Bowhunter-Liga

Am Vormittag des ersten Finaltags wurden die Reihenfolgen der Schützen für die Paarungen der Ausscheidungs-Runden am Nachmittag ausgeschossen. Lu hat erst knapp drei Wochen vorher von Rechts- auf Linkshand umgestellt. Jeder Bogenschütze weiß, was das bedeutet, und jeder Treffer ist mit hohem Respekt zu zollen. Davon hat Lu in der ersten Runde dann tatsächlich reichlich und sie wird trotz des Handikaps hervorragende fünfte, muss somit nachmittags gegen die vierte, Diana Single, antreten. Lange auf Gleichstand kann die spätere Gesamtzweite vom VfS Maulbronn-Diefenbach schließlich doch davon ziehen und Lu in die Runde um Rang fünf bis acht verweisen.

Anja Luisa in der Vorrunde
Anja Luisa in der Vorrunde

Günther ist morgens relativ entspannt und kann sich gar als grandioser Vierter platzieren. Er bekommt als direkten Gegner Andreas Gedamke, wie Lus Gegnerin ebenfalls aus Maulbronn. Schon in der Vorrunde haben sie stets gleiche Punkte erzielt, das soll sich auch nachmittags beim direkten Duell Mann gegen Mann fortsetzen. Tatsächlich lautet das Ergebnis bei der Auswertung: Punktgleichheit, und Andreas weiter wegen mehr Treffern im Kill. Günther sieht sich schon ganz knapp geschlagen und damit ebenfalls in der Trostrunde. Doch plötzlich ein Freudestrahlen: Bei der Übertragung sind zehn Punkte übersehen worden, sodass er sich nach der Korrektur als Sieger der Paarung plötzlich wieder im Rennen um Platz eins bis vier befindet. Ein Riesenerfolg!

Günther beim Duell um den Einzug ins Halbfinale

Dieser erste Tag bei Temperaturen über vierzig Grad auf der freien Wiese war für alle Schützen eine große Herausforderung, so dass einige der Aufgabe nahe waren. Nicht so die Stuttgarter Bogenjäger. Nach einer der Erholung dienenden Nacht sollte es am Sonntagmorgen bei bedecktem Himmel und vorerst kühleren Temperaturen eine Fortsetzung des Nervenkrimis werden. Und während ringsum die Gewitter tobten, brannte in Jagsthausen rechtzeitig wieder die Sonne auf die Köpfe von Schützen und der anwachsenden Zahl Zuseher.

Lu hat in ihrer Gruppe um die Schlussplatzierungen zwischen Rang  fünf und acht zu kämpfen. Doch der ungewohnten Belastungen der Muskeln nach der Umstellung von rechts auf links muss sie nun Tribut zollen und kann ihr hohes Niveau nicht mehr ganz halten – trotzdem hält sie durch und erreicht einen super siebten Schlussrang.

Günther muss währenddessen im Halbfinale um den Einzug ins Finale gegen Maik Schrake von der Team Bogensport Akademie aus Mülheim an der Ruhr antreten. Lange kann Günther mithalten, macht den stärksten der Vorrunde durch die richtigen Antworten nervös, bis schließlich ein kleiner Einbruch kommt und Maik uneinholbar davonziehen kann. Günther ist also im kleinen Finale um Rang drei.

Während die Sportler in praller Sonne die letzten Duelle ausfechten, sitzt das Publikum genussvoll im Schatten
Während die Sportler in praller Sonne die letzten Duelle ausfechten, sitzt das Publikum gemütlich im Schatten

Anders als die Vorrundenkämpfe im Modus einer Doppelhunterrunde mit je 14 Zielen im Parcours fanden diese Schlusskämpfe direkt vor dem Publikum auf der Einschießbahn statt. Vier Tiere unterschiedlich entfernt, je ein Pfeil. Ein Krimi  für die Sportler wie für die Zuseher, die alles aus nächster Nähe erleben konnten.

Kleines Finale: links im Bild Eric Sill, rechts Günther
Kleines Bowhunter Recurve-Finale: links im Bild Eric Sill, rechts Günther

Günther und sein Gegner Eric Sill, ebenfalls von der Bogensport Akademie, kennen sich schon von der Vorrunde. Beide sind extrem nervös in dieser absolut ungewohnten Situation, und so landen sie jeweils nur einen Körpertreffer – das bedeutet Stechen!

Noch spannender: Stechen um Rang drei
Noch spannender: Stechen um Rang drei

Der Krimi schlechthin: ein Tier, ein Schuss gilt – und den setzt Sill besser. Günther bleibt somit der fantastische vierte Platz.

Günther und Anja Luisa dürfen sich freuen über ihr tolles Abschneiden beim Bowhunter-Liga-Finale 2016

Wir Stuttgarter Bogenjäger freuen uns sehr über den Erfolg der beiden Lu und Günther, insbesondere, da es die erste Teilnahme bei der Bowhunter-Liga war. Im nächsten Jahr werden wir sicher verstärkt angreifen, bestimmt können sich dann noch weitere Stuttgarter fürs Finale qualifizieren, und wir wollen dann auch in der Mannschaftswertung ein paar Wörtchen mitreden.

Die Ergebnisse des Finales der Bowhunter-Liga zum Download:

http://dfbv.de/index.php/24-neuigkeiten/200-bowhunterliga-finale-ergebnisse

Ein bemerkenswerter Vorfall ist in der Klasse Bowhunter Unlimited bei den Compound-Schützen passiert: Als hoher Favorit galt dort Danny Becker aus Coesfeld. Die erste Runde hatte er mit einem einzigen Achter (Wertung für den Außenkill) abgeschlossen, alle anderen Schüsse trafen ins Innenkill! Also zwei Punkte unter dem perfekten Ergebnis von 280 Punkten. In der zweiten Runde waren es zwei Achter.  Der Durchmarsch zum Titel war quasi vorprogrammiert. Doch im Halbfinale traf Becker zweimal die bereits im Innenkill steckenden Pfeile seines Gegners, so dass seine eigenen Pfeile beide Male auf den Körper des Targets abgelenkt wurden. Das kostete ihn insgesamt zehn Punkte und damit den Einzug ins Finale. Das nenn‘ ich Pech.

1. Stuttgarter Bogenschachmeisterschaft

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Die Kombination aus Bogenschießen und Schach für Bauch und Birne
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Kluge Züge bringen Punkte

Am 10. Juli 2016 fand in Stuttgart auf dem Gelände der Stuttgarter Bogenjäger im SV Hoffeld die erste Meisterschaft im Bogenschach statt.

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Treffen muss man aber auch

Die Premiere des von Andrea Schmidt, Mario Silveira, Berthold Brecht und Alexander Bachor ausgedachten und von Alex perfekt bis ins Detail weiter entwickelten Schachspiels in Verbindung mit Bogenschießen wurde am 10. Juli von zahlreichen Schützen genutzt, und das trotz brütender Temperaturen über 30 Grad . Motto: Spaß ist das Wichtigste.

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Entfernung zehn Meter zum Schachbrett

Spannende Duelle in der Gruppenphase brachten die acht Besten für die Zwischenrunden hervor, wo es im KO-System weiterging.  Für die beiden Halbfinale kristallisierten sich Joschka Josef Kretz,  Peter Hirt, Rolf Hoffmann und Alex heraus. Im kleinen Finale kämpften danach die Verlierer der Halbfinale Joschka und Peter gegeneinander. In dem beinharten, nervenzehrenden Duell konnte sich letztendlich der schlagkräftigere Joschka durchsetzen: 3. Platz.

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Gebannt beobachten die zahlreich erschienenen Schützen und Zuschauer das kleine Finale

Im Finale um den Titel des 1. Stuttgarter Bogenschach-Großmeisters standen sich die beiden Kontrahenten Rolf und Alex gegenüber, das schließlich der erfahrene Routinier Rolf mit grandiosen Zügen und glänzenden Schüssen für sich entschied.

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Platz drei Joschka, Platz eins Rolf, Platz zwei Alex (von links)

Vielen Dank an Alex und Familie, die mit aufopfender Organisation und dem Entwurf und Druck der Schachbretter für die Pfeile wie auch die Figuren und der Urkunden zum Gelingen beigetragen haben, wie auch für die Stiftung der Pokale, echter, genial passender Strongbow-Cider aus England.

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Der Pokal für den ersten Platz

 

Stuttgarter Bogenjäger auf der Pirsch

Stück für Stück werde ich in der nächsten Zeit die Termine der Ausflüge der Stuttgarter Bogenjäger veröffentlichen. Dabei handelt es sich stets um Vorschläge, die natürlich noch geändert werden können. Der erste Ausflug ist am Ostermontag und geht nach Ingelfingen-Diebach zur Eröffnung des dortigen Parcours. Siehe Link

Absagen von Ausflügen oder Verschiebungen werden auf der Homepage stehen, bitte also vorher noch einmal reinsehen. Oder die Absagen werden auf anderem Wege verbreitet, wenn dies zeitlich nicht anders möglich ist.

Höhepunkte in dieser Saison wird wieder die Stuttgarter Bogenjäger-Meisterschaft am 25. September sein, unsere Abteilungsmeisterschaft, bei der jedes SV Hoffeld-Mitglied teilnehmen kann.

Wenn die 2016er-Termine dann so weit fest stehen, werde ich hier zur Übersicht ein PDF-Dokument zum Ausdrucken hochladen.

Euer Wolf

Schnee in Hoffeld

Endlich mal wieder weiße Pracht beim Bogenschießen. Das prickelt, vor allem an den Fingern. Und unsere Sissy hat eine weiße Krone bekommen.

Sissy - auch nach mehreren Treffern trägt sie ihre Krone mit Würde
Sissy – auch nach mehreren Treffern trägt sie ihre eiskalte Krone mit Würde

Aber Achtung: Bei lange anhaltendem, tiefen Frost sind die ansonsten feuchten Holzwolle-Ballen gefroren. Pfeile dringen zwar ein, doch beim Abbremsen der hohen Eindringgeschwindigkeit entsteht Reibungswärme.  Dadurch schmelzen die feuchten Ballen an der Pfeiloberfläche für ganz kurz Zeit, frieren aber sofort wieder. Das Resultat: Der Pfeil hält bombenfest und geht nur mit viel Mühe wieder heraus. Also zur Probe beim ersten Schuss nur einen Pfeil schießen und gleich testen, ob er sich ziehen lässt.

Und dann Sonne und Schnee genießen.

Euer Wolf

Shirts sind da

Shirts und Aufnäher sind fertig
Shirts und Aufnäher sind fertig

Gerade rechtzeitig vor Beginn der Hallensaison sind die Shirts und die Aufnäher fertig geworden.  Eine unerwartet schwierige Produktion hat endlich ein Ende gefunden. Dafür sehen sie toll aus, denn was lange währt…

Ende November wird in der Hoffelder Gaststätte eine Abteilungssitzung statt finden. Näheres dazu in Bälde von Thomas.
An diesem Termin werden wir dann die Shirts und die Badges überreichen. Bitte ausreichend Bargeld mitbringen.

Vereinsmeisterschaft 11. Oktober 2015

Die Teilnehmer
Die Teilnehmer 2015

Voller Überraschungen

Indian Summer in Hoffeld – passend zur 2015er-Meisterschaft lichtete der Herbsthimmel schon bald seine graue Wolkenhaube, mit sanften Strahlen wärmte die liebliche Sonne die Stuttgarter Bogenjäger und kitzelte aus den angetretenen Teilnehmern tolle Leistungen, bravouröse Schüsse – und überraschende Ergebnisse heraus.

Die Teilnehmer

Unter den 26 wackeren Schützen fanden sich fünf Damen ein, vier Kinder und ein Junior. Die restlichen 16 Schützen gingen als „Herren“ durch. Die skandinavisch gewertete Drei-Pfeil-Runde wurde mit österreichischem Handicap errechnet,  um vergleichbare Ergebnisse und damit Chancengleichheit zu bekommen. Das heißt, dass das Punkteergebnis von Recurvebögen mit dem Faktor 0,93 multipliziert wird, das von Langbögen mit 0,95, und die Punktzahl der Damen wird zusätzlich mit dem Faktor 1,08 korrigiert. Unter den 25 Schützen fanden sich lediglich vier Langbögen, der Rest nahm Recurvebögen zur Hand. Die Kinder wurden extra gewertet.

Der Parcours

Der von Thomas ausgeklügelte Parcours mit 15 Zielen in jagdlicher Entfernung bis maximal dreißig Metern forderte die Schützen und verlangte äußerste Konzentration, eine ruhige Bogenhand und einen sauberen Ablass. Nur wer mit Nerven wie Stahlseile gesegnet war, konnte die brodelnde Stimmung im kochenden Hoffelder Hexenkessel bewältigen und stramme Punktzahlen erreichen. Und tatsächlich: Kein Schütze erzielte mehr als vier Zwanziger, also Kill mit dem ersten Pfeil. Das unterstreicht den deftigen Schwierigkeitsgrad. Ungeachtet des hohen Niveaus bewiesen alle Teilnehmer vollen Enthusiasmus und hatten große Freude.

Die Resultate

Hier die besten acht in Kürze: Auf Rang acht punktgleich Jörg Höpfner und Harald Stetter mit 186 Punkten, korrigiert 173,0. Siebter wurde Werner Kirn mit 198 Punkten, wegen Langbogen korrigiert auf 188,1. Sechster dann Daniel Ballok mit 212, respektive 197,2 Punkten. Auf Rang fünf landete der Vorjahreszweite Mario Silveira, der trotz Wasen-Nachwehen beachtliche 220 Punkte schoss, korrigiert auf 204,6. Zwei Punkte stärker, der Titelverteidiger Günther Manz, mit 222 Punkten, das auf 206,5 korrigiert wurde. Da Wolf-Martin Riedel krankheitsbedingt nicht mitschießen konnte, gelangte somit das komplette Podium des Vorjahres nicht mehr aufs Treppchen – erste Riesenüberraschung.

Dann Platz drei – die nächste Überraschung – und der Schütze mit der höchsten Punktzahl eines Erwachsenen überhaupt, Lothar Hahn. Sein Punktzahl  228 Punkte, korrigiert 212. Rang zwei, die stärkste Frau, Anja Luisa „Lu“ Zimmermann mit ebenso beachtlichen 218 Punkten, die mit Recurve- und Damen-Faktor auf 223,7 Punkte kam.
Nächste Überraschung: Der Sieger der diesjährigen Konkurrenz ist gerade erst ein Jahr dabei: Sind es seine stahlharten Nerven oder einfach jugendliche Unbekümmertheit? Der jüngste im Herren-Feld, der Junior Vincent Stetter, zockte all die alten Hasen ab. Sein Ergebnis, das mit dem Langbogen und als Jugendlicher mit dem Damen-Faktor hochgerechnet wurde: 227,8 Punkte! Gratuliere, sauber, sauber…

Weitere Überraschung

Während der Mittagspause dann schon die nächste Überraschung: Zu Klängen von rockig-fetziger Musik sprang Lu auf eine Bank und begann sich in anmutigen Bewegungen vor den Blicken aller Zuschauer zu entblättern. Ein Schelm, wer Schlimmes dachte. Aber Lu ging nicht bis zum Äußersten, die Augen der Kinder mussten nicht verschämt bedeckt werden. Denn heraus schälte sich ein Shirt in blau: das endlich fertig gewordene Stuttgarter Bogenjäger-T-Shirt. Die wurden dann gleich an die anwesenden Besteller weiter gereicht. Übergabe der weiteren Shirts und Padges demnächst.

Und noch eine Überraschung

Dann Schlag auf Schlag die nächste Überraschung: Der diesjährige Robin-Hood-Schuss bekam ebenfalls einen neuen Meister.

Beim Pfeileziehen nach dem ersten Robin-Hood-Schuss
Beim Pfeileziehen nach dem ersten Robin-Hood-Schuss

Erst bei knapp 25 Metern lichtete sich das Feld der 23 mutigen Teilnehmer. Auch die Vorjahresgewinnerin Lu zeigte diesmal Nerven und setzte ihren Schuss bei 30 Metern zu tief. Bis zur selektiven Entfernung von 40 Metern waren nur noch Günther und Mario im Rennen, ausgeschieden dazwischen auch Werner Kirn. Günther schoss als erster – Treffer. Dann Mario – daneben. Auch hier mit Günther also ein neuer Sieger.

Der Nachwuchs

Die extra gewerteten Kids, die für ihre Erfolgserlebnisse näher an die Ziele durften, schlugen sich grandios und waren mit vollem Enthusiasmus dabei. Eine Überrschung gab’s natürlich auch hier: Vorjahressieger Noah hat Konkurrenz bekommen. Eric Spißmann kam mit 67 Punkten noch nicht ganz an Noahs 148 Punkte heran, doch Erik Elsässer setzte mit 162 einen drauf. Und erst der Sieger Lennart Jungkunst: 240 Punkte – das ist das höchste Ergebnis des gesamten Turnieres! Klasse, weiter so. Im Tumult der Siegerehrung der Erwachsenen und der anschließenden Verlosung gingen diese großartigen Leistungen der Nachwuchsschützen diesmal etwas unter. Aber das nächste Turnier kommt.

Platzierungsliste

Die Platzierungen der Drei-Pfeil-Runde:
Vincent Stetter 222/227,8
Anja Luisa Zimmermann 218/223,7
Lothar Hahn 228/212
Günther Manz 222/206,5
Mario Silveira 220/204,6
Daniel Ballok 212/197,2
Werner Kirn 198/188,1
Harald Stetter 186/173,0
Jörg Höpfner 186/173,0
Arne Wugeditsch 178/165,5
Peter Hirt 170/161,5
Michael Schmidt 172/160,0
Stefanie Ballok 154/154,7
Andreas Elfers 164/152,5
Uli Wolff 162/150,7
Andrea Schilling 132/132,6
Rolf Hoffmann 138/128,3
Björn Hoffman 130/120,9
Karin Hirt 108/110,8
Katrin Spißmann 108/108,5 Punkte
Angelika Hellmer 92/92,4 Punkte
Roland Spißmann 88/81,8 Punkte

Die Kinder:
Lennart Jungkunst 240 Punkte
Erik Elsässer 162
Noah Silveira 148
Eric Spißmann 67

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